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Bewerbung

Interviewleitfaden

Das Gespräch kann man im Prinzip in 10 Phasen einteilen:
  1. Begrüßung und Einleitung
  2. Bewerbungs- und Leistungsmotivation
  3. Beruflicher Werdegang und aktuelle Situation
  4. Persönlicher, familiärer und sozialer Hintergrund
  5. Gesundheitszustand
  6. Berufliche Kompetenz und Eignung
  7. Informationen für den Bewerber
  8. Arbeitskonditionen
  9. Fragen des Bewerbers
  10. Abschluss des Gesprächs und Verabschiedung

Innerhalb dieser Phasen werden je nach Thema Fragen gestellt. Das Vorstellungsgespräch wird jedoch nicht maßgeblich in dieser Reihenfolge geführt. Es müssen auch nicht unbedingt alle Themenbereiche angesprochen werden.

In der ersten Phase der Begrüßung und Einleitung zählt der erste Eindruck, den Sie hinterlassen. Bedanken Sie sich wenn möglich für die Einladung und machen Sie evtl. eine kleine Schmeichelei (Beispielsweise: Schöne Umgebung). Wirken Sie stets gelassen, positiv und selbstsicher. Der Blickkontakt ist vor allem in dieser Phase sehr wichtig.
Merken Sie sich die Namen der Gesprächsteilnehmer um sie später persönlich anzusprechen.

In den Phasen 2 - 8, also Ihrer persönlichen Fragerunde, dürfen Sie nie langweilen. Schweifen Sie nie zu weit aus und begründen Sie stets Ihre Argumente. Verlieren Sie sich nicht zu sehr im Detail. Wichtig ist, dass Sie zeigen können wie Sie sich vorbereitet haben und vor allem wie sehr Sie sich selbst mit dem Beruf identifizieren können.
Aktuelle Aufgaben dürfen Sie nicht zu negativ, aber auch nicht zu positiv reden. Ihre Glaubwürdigkeit des Arbeitsplatzwechsels könnte schwanken. Seien Sie immer vorsichtig bei Wissensfragen. Steigern Sie sich hier nicht zu sehr rein, denn sonst könnte man Sie schnell für einen Besserwisser halten.
Sprechen Sie nicht über andere Bewerbungen, es sei denn Sie ziehen ein anderes Angebot ernsthaft in Betracht.
Machen Sie keine Entschuldigungen bzgl. Ihres Werdegangs.
Scheuen Sie sich nicht nach zu fragen, wenn Sie die Frage nicht verstanden haben.
Reden Sie nicht schlecht über Kollegen oder Vorgesetzte. Das könnte falsch eingeordnet werden und Sie als unsozialen Mitstreiter rausstellen.
Bluffen Sie nicht bei unangenehmen Fragen. Es könnten noch unangenehmere Fragen folgen.
Sie müssen lediglich Erkrankungen angeben, die in direkter Verbindung mit dem Arbeitsplatz stehen oder wenn eine Behinderung von 50% oder mehr vorliegt.
Seien Sie vorsichtig mit Extremsportarten. Einige Arbeitgeber könnten Angst haben, dass Sie sich zu oft krank melden müssen. Gehen Sie nicht zu schnell Kompromisse ein. Flexibilität ist zwar eine gute Eigenschaft, aber in vielen Berufen wird Arbeit am Sonntag nicht vorausgesetzt.

In der Phase, in der Ihnen noch einmal Informationen zum Unternehmen gegeben werden, sollten Sie aktiv zuhören und nicht leichtfertig unterbrechen. Machen Sie einen interessierten Eindruck und fragen Sie nach, wenn Sie ein Punkt genauer interessiert. Dieser Teil des Gesprächs ist der angenehme Teil für den potenziellen Arbeitgeber, denn damit kann er seine Imagepflege betreiben.

In der 9. Phase des Vorstellungsgesprächs wird Ihnen explizit noch einmal die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen. Hier sollten Sie aber auf keinen Fall Fragen stellen, die vorher schon einmal beantwortet worden. Das würde ansonsten Ihr aktives Zuhören widerlegen. Mögliche Fragen sind hier:

  • Ist diese Position bzw. dieser Arbeitsplatz neu geschaffen worden oder seit längerem fester Bestandteil in Ihrem Unternehmen?
  • Warum ist der Arbeitsplatz frei geworden?
  • Mit welchen Personen und Abteilungen werde ich zusammenarbeiten?
  • Wie ist die Einarbeitungsphase geplant?
  • Welche aktuellen Vorhaben stehen in Ihrem Hause an?

In der letzten Phase, dem Abschluss des Gesprächs und der Verabschiedung, sollten Sie sich noch einmal für das Vorstellungsgespräch bedanken. Klären Sie, wann Sie mit einer Entscheidung rechnen können. Achten Sie darauf, dass Sie auch beim Hinausgehen aus dem Büro bzw. dem Gebäude weiterhin lächeln und nicht erleichtert laut aufatmen. Gehen Sie möglichst aufrecht und gemäßigt.




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