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Berufsunfähigkeit

Eine gesetzliche Rente wegen Berufsunfähigkeit, auch Erwerbsunfähigkeit genannt, wird nur noch bei einem Rentenbeginn vor dem 1. Januar 2001 gezahlt. Seit dem 1. Januar 2001 kennt die gesetzliche Rentenversicherung nunmehr einer Rente wegen Erwerbsminderung. Für Berufsunfähige, für die ein Anspruch auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente am 31.12.2000 bestand, gilt das alte Recht weiter.

Nicht nur die Begrifflichkeiten, sondern auch die Rahmenbedingungen haben sich damit einhergehend deutlich zu Ungunsten der Arbeitnehmer gewandelt. Als Berufsunfähig im Sinne der Rentenversicherung galt, wer auf Dauer in der Ausübung seiner bisherigen berufliche Tätigkeit so sehr eingeschränkt war, dass er diese nicht mehr ausüben konnte. Bei der Erwerbsminderung wird zwischen einer teilweisen bzw. vollen Erwerbsminderung unterschieden. Voll erwerbsgemindert ist, wer aus gesundheitlichen Gründen in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist und auf nicht absehbare Zeit außer Stande ist, eine Erwerbstätigkeit - ganz gleich welcher Art - von mehr als drei Stunden täglich nachzugehen. Eine teilweise Erwerbsminderung liegt vor, wenn auf unbestimmte Zeit davon auszugehen ist, dass zwar eine Tätigkeit von mehr als 3 Stunden, jedoch von nicht mehr als 6 Stunden täglich auf Basis einer 5-Tage-Woche unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarkts ausgeübt werden kann.

Berufsunfähigkeit Vergleich

Nicht nur die Beschäftigten in Risikoberufsgruppen wie Dachdecker oder Bauarbeiter sind gefährdet. Auch kann bspw. ein Chirurg oder Musiker schnell seinen Beruf nicht mehr ausüben wenn durch einen Unfall Hand oder Arm schwerwiegend verletzt werden. Ebenso sind es nicht nur die Verletzungen am Bewegungsapparat oder Herz-Kreislauferkrankungen, die zur Berufsunfähigkeit führen können, auch psychische Belastungen oder Nervenleiden führen bspw. bei Lehrern häufig zu Berufsunfähigkeit.

Die gesetzliche Rentenleistung macht, unter der Voraussetzung, dass diese überhaupt zugestanden wird, maximal etwa 30 % Ihres bisherigen Einkommens aus. Damit ist der gesetzliche Schutz faktisch nicht mehr existent! Wenn durch eine Berufsunfähigkeit das Einkommen wegbricht, kann dieses im schlimmsten Fall die eigene Existenz gefährden. Deshalb ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung unverzichtbar.




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