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Bewerbung

Das Vorstellungsgespräch

Sie sind zu einem persönlichen Gespräch mit Ihrem potenziellen Arbeitgeber eingeladen und wissen nicht wie Sie sich vorbereiten müssen? Als Erstes sollte Ihnen klar werden, dass Sie genau der oder die Richtige sind. Überzeugen Sie sich selbst davon. Nur wenn man selbstsicher in ein solches Gespräch geht, kann man erfolgreich sein. Aber Vorsicht, werden Sie nicht zu arrogant!

In einem Vorstellungsgespräch zählen neben der Kompetenz, die Sie jetzt sicherlich schon durch Ihre gute Bewerbungsunterlage unter Beweis gestellt haben, Ihre Persönlichkeit und Ihre Leistungsmotivation.

Durch die Kompetenz haben Sie evtl. schon gezeigt, dass genau Sie der Problemlöser für das Unternehmen sind. Sie müssen Ihrem Gegenüber lediglich aufzeigen, dass Sie genau auf das Problem spezialisiert sind und gleichzeitig dem Unternehmen als Gewinnbringer dienen können. Studieren Sie daher vor dem Vorstellungsgespräch Entlohnungstabellen, damit Sie im Gespräch nicht ins Fettnäpfchen, mit einer viel zu hohen Gehaltsvorstellung, treten.

Treten Sie im Gespräch stets motiviert, engagiert und leistungsstark auf. Kein Unternehmer möchte eine Schlafmütze einstellen. Damit zeigen Sie direkt Ihre Leistungsmotivation. Der wichtigste Part mit dem Sie überzeugen können und müssen, ist jedoch Ihre Persönlichkeit. Im Gespräch selbst wird diese bei der Bewertung mit ca. 75% eingestuft. Die Kompetenz und Motivation konnten Sie ja bereits durch Ihre Mappe ausdrücklich unter Beweis stellen. Wecken Sie daher direkt schon beim ersten Zusammentreffen Sympathie. Der erste Eindruck zählt auch hier.

Während des Gesprächs wird geprüft, ob man Ihnen die neue Aufgabe zutrauen kann. Es können also auch fachliche Fragen gestellt werden.

Machen Sie sich klar, welche Vorteile Sie dem Unternehmen bieten können. Suchen Sie nach den Argumenten und begründen Sie sie. Gründe, die nicht jeder Bewerber nennen würde, sind hier sehr willkommen. Denn fleißig sind wir dann doch irgendwie alle, oder?

Spielregeln

Oftmals kommt für viele Bewerber das Vorstellungsgespräch einer Prüfung gleich. Sie bekommen Prüfungsangst, sind angespannt und nervös. Diese Angst muss also schon im Vorherein bereits bekämpft werden. Denken Sie an positive Erlebnisse, die Sie bereits in einem anderen Gespräch hatten und machen Sie sich bewusst, was Sie zu bieten haben. Eine gute Stütze kann eine gute Vorbereitung wie das Durcharbeiten unseres Fragenkatalogs Fragenkatalog sein. Dadurch erreichen Sie bereits vor Beginn eine gewisse Sicherheit und können sich besser auf das Gespräch konzentrieren.

Ergibt sich die Möglichkeit zu Small-Talk, dann nutzen Sie diese auch. Das macht das spätere Gespräch einfacher und zwischen Ihnen und Ihrem Gesprächspartner kann sich eine erste gute "Beziehung" entwickeln.

Seien Sie sich zu jeder Zeit bewusst, dass Ihre Arbeitskraft wertvoll für das Unternehmen ist. Sie hätten Sie ja ansonsten nicht eingeladen. Bleiben Sie aber zu jeder Zeit defensiv. Es ist nicht Ihre Aufgabe laufend Fragen zu stellen. Hören Sie immer aufmerksam zu. Wichtig ist es, dass Sie sich auch kurz Zeit zum Überlegen geben, wenn Sie eine Frage beantworten sollen. Zögern Sie aber nicht zu lang, das könnte von Unsicherheit zeugen.

Recht auf Lüge

Oftmals werden in einem Vorstellungsgespräch auch Fragen gestellt, die Sie eigentlich nicht wahrheitsgemäß beantworten müssen. Es sind nur arbeitsbezogene Fragen erlaubt. Fragen, die die politische Ausrichtung, Ihre privaten Pläne, Ihr gewerkschaftliches Engagement, evtl. Krankheiten (solang sie nicht mit der Arbeit in Verbindung gebracht werden können), Vorstrafen und die Berufe Ihrer Familienangehörigen betreffen, müssen Sie nicht zwingend beantworten.

Die Recherche

Vor einem Vorstellungsgespräch sollten Sie sich gründlich darauf vorbereiten. Dazu gehört nicht nur die Argumentation über sich selbst und die Beantwortung möglicher Fragen. Sondern Sie sollten auch über das Unternehmen Bescheid wissen. Nicht nur die Adresse ist hier wichtig!

Informieren Sie sich beispielsweise über folgende Informationen:
  • Hauptsitz
  • Branchen
  • Niederlassungen
  • Produktpalette
  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Umsatz und Gewinn
  • Geschäftsleitung
  • Firmengeschichte etc.

Diese Informationen finden Sie u. a. auf der Homepage des Unternehmens. Sollten Sie über diesen Weg nicht alle Information bekommen, können Sie nach Zeitungsartikel recherchieren. Eventuell kennen Sie ja auch einen Mitarbeiter des Unternehmens. Das ist mit Sicherheit eine zuverlässige Quelle.

Wissen Sie noch genau, was in der Stellenausschreibung stand? Darüber sollten Sie sich genau bewusst sein, damit Sie später besser argumentieren können.

Ablauf des Gesprächs

Während des Vorstellungsgesprächs werden stets Fragen gestellt, die sich im Kern auf 2 Hauptfragenstellungen stützen:

  1. Warum bewerben Sie sich?
  2. Warum sollten wir uns für Sie entscheiden?

Beispielsweise kann von der ersten Frage Folgende abgeleitet werden: "Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?" Der Personaler möchte mit diesen Fragen herausfinden, warum er sich genau für Sie entscheiden soll. Im Endeffekt werden aber auch wieder diese 2 Fragen von einer noch höheren Frage abgeleitet:

"Wer sind Sie?"

Um alle Fragen, die Ihnen gestellt werden, beantworten zu können, ist es von Vorteil sich bereits im Vorherein darüber Gedanken zu machen. Machen Sie sich schon im Vorfeld klar, welche Stärken und Schwächen Sie haben. Wie können Sie diese begründen und sind Ihre Schwächen wirklich Schwächen? Achten Sie darauf, wenigstens eine Schwäche zuzugeben, die nicht relevant für den Job ist. Einen makellosen Bewerber nimmt kein Personaler mehr ernst. Versuchen Sie bei der Argumentation aber nicht in Aufzählungen zu verfallen. Begründen Sie Ihre Argumente direkt.

Mit Hilfe unseres Fragenkatalogs Fragenkatalog können Sie sich jetzt schon auf Ihr erfolgreiches Interview vorbereiten. Wie genau ein solches Gespräch abläuft, können Sie sich in unserem Interviewleitfaden Interviewleitfaden genauer anschauen.

Achten Sie auf Ihren Körper!

Auch bei einem Vorstellungsgespräch kommt es nicht nur auf Ihre Kleidung an. Ihre Persönlichkeit wird vor allem durch Ihre Körpersprache deutlich. Dabei sind vor allem Blickverhalten, Mimik, Gestik, Körperhaltung, Sprechweise und Ihr Geruch wichtig.

Von Ihrem Gegenüber werden meist folgende Punkte bewertet:
  • Äußerer Eindruck
  • Manieren und Verhalten
  • Kontaktfähigkeit
  • Körperliches Ausdrucksvermögen
  • Dominanz
  • Dynamik
  • Körperliche Verfassung
  • Nervliche Belastbarkeit
  • Selbstsicherheit

Seien Sie also bei dem Vorstellungsgespräch keine Schlafmütze, aber auch nicht unbedingt wie ein Gummiball. Zeigen Sie Ihre Motivation durch gemäßigtes Verhalten und einem immer freundlichen Gesichtsausdruck. Ein nettes Lächeln öffnet viele Türen!

Die Körpersprache spielt beim ersten Eindruck eine sehr wichtige Rolle und führt oftmals schon nach den ersten Sekunden zu einer Sympathieentscheidung.

Kritiken, die zur Ablehnung führen können, sind dabei:
  • Keine überzeugende, äußere Erscheinung
  • Überzeugungsfähigkeit der eigenen Meinung
  • Objektivität in eigener Darstellung
  • Selbstvertrauen wird nicht ausgestrahlt
  • Starke Kritik an früheren Arbeitgebern
  • Häufiger Stellenwechsel

Was ziehe ich nur an?

Merken Sie sich, dass die Kleidung eines Menschen die Wiederspiegelung des Selbstbildes ist. Bei einem Vorstellungsgespräch gibt es grundsätzlich keine genauen Vorgaben, man sollte sich aber dennoch ordentlich, konservativ und mit einer schlichten Eleganz kleiden. Eine gepflegte Gesamterscheinung ist hier das A und O.

Vermeiden Sie aber dringend besser gekleidet zu sein, als der Personaler selbst. Wissen Sie also im Vorherein bereits, dass im Unternehmen eine lässige Kleidungswahl herrscht, müssen Sie nicht im Anzug oder Kostüm erscheinen. Frauen speziell sollten sich nicht zu viel schminken.

Insgesamt sollte die Kleidung zu Ihnen passen und Sie nicht verkleiden. Tragen Sie sie möglicherweise schon vorher einmal Probe, damit Sie sicher sein können, dass Sie sich auch wirklich wohl fühlen. Gehen Sie kein unnötiges Risiko ein. Denn wer sich unwohl fühlt, strahlt das meist auch aus.

Organisation

Organisatorisch sind sicherlich die Anreise und der Zeitpuffer von Bedeutung. Fahren Sie rechtzeitig los, denn "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". Eventuell ist es Ihnen auch möglich schon einmal vorab hinzufahren und somit die Wegzeiten zu kennen. Erscheinen Sie beim Vorstellungsgespräch so ausgeruht wie möglich. Seien Sie lieber 15 Minuten zu früh als zu spät da, aber beachten Sie dass Sie sich nicht mehr als 5 Minuten vorher anmelden.

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