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Bewerbung

Der Lebenslauf

Das Herzstück Ihrer Bewerbungsunterlagen ist der Lebenslauf. Dieser gibt den beruflichen Werdegang in zahlreichen Einzelheiten wieder. Darunter fallen die verschiedenen Berufsstationen, geleistete Tätigkeiten, evtl. Verantwortungsbereiche, die berufliche Entwicklung etwa durch Aus- und Weiterbildungen, Interessen und Hobbys.

Zu beachten ist beim Lebenslauf, dass keine Lücken entstehen. Sind diese jedoch vorhanden, wie durch Elternzeit oder ähnlichem, sollte diese Zeit erklärt bzw. beschrieben werden.

Tipps zum Lebenslauf

  • Setzen Sie keine letzte Zeile auf eine neue Seite. Das sieht unprofessionell aus.
  • Lassen Sie sich Zeit bei der Erstellung des Lebenslaufes und formulieren Sie sorgfältig aus. An dieser Stelle entstehen die meisten Fragen.
  • Zeigen Sie, dass Sie genau in das Anforderungsprofil passen. Bewerben Sie sich beispielsweise als Kindergärtnerin, wird es Ihnen nicht viel nützen vor 10 Jahren einmal einen Schreibmaschinenlehrgang besucht zu haben. Beschreiben Sie daher die Punkte näher, die wirklich relevant für die Stelle ist.
  • Versuchen Sie mit Hilfe Ihrer Zusatzqualifikationen aus der Masse rauszutreten. Dies können beispielsweise ein berufsspezifisches Ehrenamt, eine Weiterbildung oder ein Auslandsaufenthalt sein.
  • Interessen und Hobbys sind nur dann wirklich relevant, wenn sie mit der Stelle in Verbindung stehen. Beispielsweise zeigt die Aktivität als Kapitän in einer Sportmannschaft, dass Sie eine soziale Kompetenz mitbringen. Oder Sie waren Kassenwart in einem Verein. Dies wiederum zeigt, dass Sie zuverlässig sind und ein gewisses Organisationstalent besitzen.
  • Der Lebenslauf sollte nicht kürzer als 1 Seite, aber auch nicht länger als 4 Seiten sein.
  • Heutzutage sollte der Lebenslauf möglichst am Computer erstellt werden.
  • Die Angabe des Familienstandes ist nicht zwingend notwendig.

Gliederung eines Lebenslaufes

Es haben sich in den letzten Jahren 4 verschiedene Typen der Gliederung für einen Lebenslauf herauskristallisiert. Nicht jeder davon ist jedoch für jede Stellenbeschreibung passend. Hier die Möglichkeiten, die Ihnen zur Verfügung stehen:
  • Der chronologische Lebenslauf
    Im chronologischen Lebenslauf wird das letzte Arbeitsverhältnis bzw. die aktuelle Situation an erster Position beschrieben. Diese Art der Gliederung ist besonders zu empfehlen, wenn man im selben Berufsfeld bleiben möchte, wie bisher. Außerdem ist dieser für diejenigen sehr interessant, bei denen der Aufstieg auf der Karriereleiter sehr deutlich ist. Eine besondere Hervorhebung der letzten Position ist hier zu empfehlen.
  • Der zielorientierter Lebenslauf
    Zunächst werden ohne genaue Daten Berufserfahrungen und Arbeitsergebnisse deutlich betont. Erst danach werden Zeitangaben zu den einzelnen Berufsstationen angegeben. Zu empfehlen ist diese Gliederung, wenn man ein klares Berufsziel bereits vor seinen Augen hat. Sinn dieser Gliederung ist es hauptsächliche die zukunftsbezogenen Fähigkeiten zu betonen. Nicht zu empfehlen ist diese Art der Gliederung für jemanden, der noch am Anfang seiner Karriere steht oder sich nicht 100-prozentig über seine Fähigkeiten im Klaren ist.
  • Der funktionale Lebenslauf
    Zunächst werden in einem funktionalen Lebenslauf die persönlichen Daten, welche möglichst auf wenig Platz reduziert werden, und eine Beschreibung der wichtigsten Fähigkeiten gegeben (ohne Zeitangaben). Erst nach diesen Erläuterungen werden die Berufsstationen und evtl. Mitgliedschaften aufgezählt.
    Schwerpunkte und Stärken können durch den funktionalen Lebenslauf bezogen auf die Stelle gut präsentiert und geordnet werden. Es gibt dabei keine feste Bindung an die chronologische Reihenfolge. Dies kann durchaus gut sein, wenn Lücken im Lebenslauf vorhanden sind. Zu empfehlen ist eine solche Gliederung wenn man auf der Suche nach der ersten Stelle ist, einen Karrierewechsel anstrebt oder wenn man viele zusammenhanglose Tätigkeiten aufweisen kann.
    Diese Gliederung findet jedoch nicht bei jedem Personaler Wohlgefallen und selbst für den Bewerber kann diese Art sehr anstrengend sein. Sie muss im Prinzip bei jeder Bewerbung erneut verfasst werden.
  • Der kreative Lebenslauf
    Die kreative Gliederung ist nicht in sehr konservativen Bereichen, wie Banken oder dem öffentlichen Dienst, geeignet. Man sollte diese möglichst nur dann einsetzen, wenn man selbst im kreativen Gewerbe tätig ist bzw. werden möchte. Dies kann beispielsweise bei einer Bewerbung als Werbetexter, Schauspieler oder Webdesigner der Fall sein.
    Ein Werbetexter erhält hier bereits die Chance eine erste Arbeitsprobe vorzulegen, in dem er eine gut geschriebene Anzeige über sich selbst verfasst. Oder ein Produktmanager kann sich selbst als "Produkt" darstellen. Bei dieser Art der Gliederung sind keine Grenzen gesetzt.
    Einen solchen Lebenslauf sollte man jedoch wirklich nur dann einsetzen, wenn man weiß, dass das Unternehmen dies toleriert und dann evtl. sogar honoriert. Je moderner das Unternehmen ist desto kreativer kann es meist dann auch sein.
Musterlebenslauf Gehaltsrechner



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