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Heilpraktiker / Heilpraktikerin

Heilpraktiker/ Heilpraktikerin

Heilpraktiker/innen verstehen Krankheitsbilder als Defekt der Psyche und der Physe der Patienten. Nach eingehender Untersuchung stellen sie Diagnosen und therapieren nach Behandlungsweisen der Naturheilkunde.

Die Aufgaben eines Heilpraktikers beziehen sich vorwiegend auf das Erstellen von Diagnosen sowie die Durchführung einer Therapie am Patienten. Dazu müssen alle notwendigen Informationen über den Patienten und sein Krankheitsbild, sowie die Anwendungen des Heilpraktikers am Patienten festgehalten und dokumentarisch belegt werden.

Ein Heilpraktiker kennt verschiedene Therapie- und Diagnoseverfahrungen für Krankheitsbilder. Neben manuellen und energetischen Anwendungen zählen invasive Verfahren zum Beruf. Neben den bekannten Massagen, der Homöopathie, oder der Psychotherapie, können Heilpraktiker auch Akupunktur oder Ernährungsberatung durchführen. Der Beruf des Heilpraktikers hat viele Facetten und ist durch Weiterbildungen sehr entwicklungsfähig.

Um den Beruf "Heilpraktiker" zu erlernen, muss mindestens ein Hauptschulabschluss vorhanden sein, damit anschließend eine Ausbildung zum Heilpraktiker absolviert werden kann. Eine Prüfung durch das Gesundheitsamt erfolgt im Anschluss.

Berufsunfähigkeit Vergleich

In der Ausbildungszeit lernen die Schüler von erfahrenen Heilpraktikern, Apothekern, Psychologen und Ärzten alle Inhalte zur Naturheilkunde, der Pharmalogie, sowie der Psychologie und der Physiologie des Körpers.

Mittlerweile kann die schulische Ausbildung sowohl über Wochenend- oder Abendkurse, als auch über ein Fernstudium oder klassisch an einer privaten Einrichtung die erfolgen. Die Dauer der Ausbildung zum Heilpraktiker variiert je nach Unterrichtsmodell zwischen ein und drei Jahren. Grundlegend ist dabei zu unterscheiden in welche Richtung die Ausbildung gehen soll; kleiner, großer oder Tierheilpraktiker. Während die Ausbildung zum großen Heilpraktiker alle humanmedizinischen Bereiche miteinbezieht, ist der Lernstoff für kleine Heilpraktiker geschmälert und bezieht sich vorzugsweise auf die Psychologie und die Psychopathologie. Daher wird diese Art des Heilpraktikers "Heilpraktiker für Psychotherapie" genannt. Mit dieser Form dürfen nach erfolgreicher Prüfung ausschließlich psychische Beschwerden behandelt werden.

Ist die Ausbildung abgeschlossen, kann eine Übung über sechs Monate in Anspruch genommen werden, die auf die Abschlussprüfung vorbereitet.

Der Abschluss der Heilpraktikerausbildung befähigt zur Ausübung verschiedenster Berufswege; Heilpraktiker sind in Bildungseinrichtungen als Dozenten zu finden, als Assistenten in einer Praxis für Heilpraktik, oder sie richten sich selbst eine Heilpraktiker-Praxis ein.

Generell steigt die Nachfrage an alternative Medizin auf Basis von Naturheilkunde. Daher sind berufliche Perspektiven für den Heilpraktiker grundsätzlich als positiv zu betrachten.




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