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Arzt / Ärztin

Arzt / Ärztin

Ärzte und Ärztinnen stellen Diagnosen für Krankheiten und leiten weitere Schritte zur medizinischen Behandlung ein. Dazu gehören Untersuchungen wie Bluttests, Abnahme von Urinproben, Therapien, Röntgen oder Ultraschall, die Verschreibung von Medikamenten und die Weiterleitung zu Spezialisten. Ärzte nehmen Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen vor, werten Testergebnisse aus und beraten ihre Patienten über Behandlungsmöglichkeiten bei Erkrankungen. Das Säubern und Verbinden von Wunden fällt ebenso in ihren Tätigkeitsbereich wie das Impfen, Soforthilfen oder das Feststellen vom Tod mit Ausstellen von Totenscheinen. Je nach Fachdisziplin nehmen Ärzte und Ärztinnen chirurgische Eingriffe vor, stellen neue Studien auf oder erledigen vor allem in Ärztekammern, bei Gesundheitsämtern oder bei Krankenkassen verwaltungstechnische Aufgaben.

Nach einer jeden Behandlung fallen Verwaltungsarbeiten an, denn jede Beschwerde und der Behandlungsverlauf eines Patienten muss genau dokumentiert werden. Weitere organisatorische Aufgaben fallen beim Ausstellen von Attesten, Rezepten, Berichten und Überweisungen an.

Ihr Haupteinsatzgebiet sind Praxen und Kliniken, Labors oder bei Pflegediensten. Aber auch in der medizinischen Forschung und Lehre (Ärzte mit Promotion oder Habilitation), bei Ärztekammern, Krankenversicherungen und Gesundheitsämtern können Ärzte und Ärztinnen tätig werden.

Berufsunfähigkeit Vergleich

Um Arzt oder Ärztin zu werden, ist vorerst die Hochschulreife Voraussetzung, die das Studium der Humanmedizin an einer Hochschule zugänglich macht. Humanmedizin ist deutschlandweit zulassungsbeschränkt. Das Studium dauert in der Regel sechs Jahre und drei Monate, wird mit dem Staatsexamen abgeschlossen und enthält Fächer wie Allgemeinmedizin, Anatomie, Physiologie, Neurologie, Biochemie, Genetik, Innere Medizin und Pharmakologie. Es werden nicht nur theoretische Kenntnisse erworben, sondern durch eine Reihe von Versuchen, Praktika und Krankenpflegediensten auch praktische Fähigkeiten erlernt. Im ersten bis zum vierten Semester, das vorklinische Studium, reichen die Lerninhalte von der Anatomie über Biologie, Chemie und Physik bis zur Psychologie. Im klinischen Studium, fünftes bis zehntes Semester, folgen Themen wie Mikrobiologie, Pathologie, Chirurgie, Pharmakologie und Geschichte der Medizin.

Ein erfolgreicher Abschluss eines Studiums der Humanmedizin und die Erteilung der Approbation befähigt zur Arbeit im Bereich Ärztliche Diagnostik und Therapie. Die Selbstständigkeit ist nach dem absolvierten Studium ein Ziel für viele Studenten. Hierfür ist eine Zulassung als Vertragsarzt notwendig, welche wiederum eine Fortbildung zum Facharzt verlangt. Um Facharzt für ein bestimmtes Gebiet zu werden, gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten, in denen Schwerpunkte gelegt werden können. Wird eine wissenschaftliche Laufbahn angestrebt, ist die Promotion, und für eine Laufbahn als Professor/in die Habilitation Voraussetzung.




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