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Geld verdienen mit neuen Medien

Geld verdienen mit neuen Medien

Es ist der Traum vieler Jugendlicher: In die Kamera lächeln, Selfie knipsen, Catchphrase tippen - und schon rollt der Rubel. Ganz so einfach ist die Sache mit den neuen Medien jedoch nicht, denn hinter der Selbstvermarktung via Instagram, YouTube & Co. steckt viel harte Arbeit - und wer nicht laufend neue Inhalte bietet, ist weg vom Fenster. Vom digitalen Markt profitieren daher vor allem jene, die die Inhalte bereits haben und nur noch eine Öffentlichkeit suchen: Für Musiker und Autoren bedeuten die neuen Medien tatsächlich neue Möglichkeiten.

Social Media 2.0: Geld verdienen durch Selbstdarstellung

Der YouTube-Star hat den Rockstar ersetzt: Wer heute berühmt werden will, braucht eigentlich kein besonderes Talent mehr - er braucht nur eine gute Idee. Auf dem Social Media Kanal YouTube wimmelt es nur von Makeup-, Hairstyle- und Selfie-Tutorials. Andere Nutzer testen Modemarken, Videospiele oder Superfoods, sprechen über ihre Abnehmerfolge, ihre Datingerfahrungen oder ihren Weltschmerz. Wieder andere filmen sich dabei, wie sie "Dancing Stars", "Dschungelcamp" oder "Bauer sucht Frau" schauen und sich mit einem Glas Wein in der Hand, über die Kandidaten lustig machen. Diejenigen, die das alles richtig gut machen, verdienen damit zwischen sieben und achtzig Tausend Euro im Monat.

Indem YouTuber vor ihren eigenen Videos Werbebeiträge laufen lassen oder Instagrammer mit großer Reichweite Marken und Produkte promoten, wird der jeweilige Social Media Kanal zur Goldgrube - und je mehr Follower und Subscriber ein Kanal hat, desto höher klettern die Einnahmen. Eine andere Möglichkeit, mit den neuen Medien Geld zu verdienen, ist der sog. "Affiliate-Link", der die Subscriber und Follower direkt auf die Website des jeweiligen Werbepartners lenkt. Kommt hier ein Kauf zustande, wird der Kanalbetreiber am Umsatz beteiligt.

Branding: Ohne eigene Marke läuft nichts

Zum großen Geld durch YouTube & Co. - das klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Ein bisschen ist das auch so, denn von nichts kommt nichts. Mit Werbeverträgen können YouTuber und Instagrammer nämlich erst dann rechnen, wenn sie durchschnittlich 10.000 Klicks erhalten. Finanziell wirklich interessant wird das Ganze sogar erst, wenn die Zahl der Follower und Subscriber im Millionenbereich liegt. Um das zu schaffen, muss das eigene Konzept zur Marke, einem sog. "Brand" werden, der Wiedererkennungswert hat und über den in allen sozialen Netzwerken gesprochen wird. YouTuber wie Gronkh, Dagi Bee und LeFloid haben genau das geschafft: Die gesamte soziale Netzwelt kennt ihre Namen, teilt ihre Inhalte und kauft fleißig, was sie promoten.

Für den Weg zur eigenen Marke und zur großen Öffentlichkeit gibt es kein Patentrezept. Es gibt allerdings einige grundsätzliche Regeln, an die Sie sich halten können, wenn auch Sie mit den neuen Medien Geld verdienen möchten:

  • 1. Tipp: Finden Sie Ihre Nische! Grundsätzlich haben Sie mit dem millionsten Makeup-Kanal keine guten Chancen. Wenn Sie sich aber beispielsweise auf einen Randbereich wie veganes Makeup, essbares Makeup oder Tutorials für den Gothic Lolita-Look spezialisieren, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich andere Nutzer für Ihre Inhalte interessieren.

  • 2. Tipp: Erstellen Sie interessante Inhalte: Erstellen Sie niemals Content, um zu werben, sondern um zu informieren. Sobald Ihre Follower und Subscriber das Gefühl haben, dass ihnen lediglich etwas schmackhaft gemacht werden soll, werden Sie sie ganz schnell wieder verlieren.

  • 3. Tipp: Halten Sie durch! Die meisten YouTuber, Instagrammer & Co. gehen deshalb wieder unter, weil sie irgendwann aufhören, interessant zu sein. Ihre soziale Gefolgschaft bleibt Ihnen nur dann erhalten, wenn Sie immer neue Themen aufgreifen, den Austausch mit Ihren Followern suchen und regelmäßig etwas von sich hören lassen.

Mit wenigen Klicks zur Fangemeinde: Chancen für Künstler

Ein wahrer Segen sind die offenen Strukturen des neuen Marktes für jene, die früher auf der Suche nach einer Plattform manchmal jahrelang Klinken putzen mussten: Newcomer im Musikbusiness oder junge Autoren müssen heute nicht mehr auf einen Plattenvertrag bzw. die Annahme durch einen Verlag warten, sondern können ihre Inhalte zeitnahe über das World Wide Web teilen und sich so innerhalb kürzester Zeit einen Namen machen. Da es auch hier natürlich viele Möglichkeiten gibt und insbesondere Neulinge auf dem digitalen Markt häufig noch nicht über das entsprechende Know-how verfügen, gibt es Plattformen, die eine Vermittlungsposition zwischen den Künstlern und den entsprechenden Online-Portalen einnehmen.

Für Newcomer im Musikbusiness ist beispielsweise der Digitale Musikvertrieb Feiyr interessant, der seit 2005 auf die Vermarktung von Independent-Labels spezialisiert ist. Hier haben Musiker die Chance auf maximale Gewinne bei sehr geringem Risiko, da sie Ihre Songs ganz einfach über www.feiyr.com hochladen, ihren Account mit einem PayPal-Konto verknüpfen und anschließend entscheiden, über welche digitalen Portale ihre Songs angeboten werden sollen. Auf diese Weise können Fans die Musik über iTunes, Apple Music, Amazon, Spotify etc. erwerben, ohne dass die Künstler die Rechte an ihren Stücken einbüßen. Die Gebühren, die für die Dienstleistungen des Vermittlers berechnet werden, sind - gemessen an den erbrachten Leistungen - relativ gering.

Unbekannte Autoren können heute auf ähnliche Weise in den Markt einsteigen: Es gibt diverse Self-Publishing-Plattformen, auf denen sie Ihr Manuskript als PDF hochladen und Ihr Honorar selbst festlegen können. Wichtig ist dabei, dass Sie sich die für Ihr Genre passende Plattform aussuchen. Neben Belletristik werden auch immer mehr akademische Texte online publiziert.




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