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Burnout

Burnout

Burnout ist eine Volkskrankheit, die früher unter "Überarbeitung" oder "Depression" bekannt war. Sie beschreibt den arbeitsbedingten Kräfteverfall, der sich auf das ganze Gemüt auswirkt und sogar psychosomatische Krankheiten hervorrufen kann. Menschen, die unter dem Burnout-Syndrom leiden, sind geschwächt und reagieren auf ihre Umwelt gereizt und aggressiv, oder völlig emotionslos. Die Suchtgefahr steigt und die Belastung durch den Beruf steigert die geistige Erschöpfung. Die folgende Antriebsschwäche übt sich auf die Arbeitsweise aus und führt zu weiteren Misserfolgen. Ein Zyklus.

Telefonieren, Mails abrufen, Recherchieren, Termine planen und Gespräche führen, alles zur selben Zeit. Das berühmte Multitasking am Arbeitsplatz nimmt die Konzentration auf die wichtigen Dinge. Die Gedanken sollten sich ausschließlich um ein Thema drehen. Und wenn diese Arbeit getan, oder der Arbeitstag vorüber ist, sollten die Gedanken über diese Aufgabe gar ganz verschwinden. So leicht ist es nur oft nicht. Der hohe Leistungsdruck wird durch neue Termine und viele Aufgaben gesteigert.

Zudem stören ständige Unterbrechungen den fließenden Arbeitsprozess. Um sich nach der Störung wieder einzuarbeiten braucht es nach neusten Studien durchschnittlich 8 Minuten. Danach wird 4 Minuten effektiv gearbeitet bis die nächste Unterbrechung für durchschnittlich 20 Minuten eintritt. Ein Großteil der Arbeitszeit wird also nicht richtig genutzt. Das Einrichten von Sprechzeiten und konkreten Zeiten wann Sie ihre Post abrufen ist ein gutes Mittel derartigem Stress die Stirn zu bieten. Klingelt in dieser Zeit das Telefon, können Sie die Person am anderen Ende damit trösten sich zu einem späteren Zeitpunkt zu melden, oder schalten Sie einfach einen Anrufbeantworter ein. Auch Dauerredner sollten gebremst werden. So schaffen Sie sich mehr Raum für wichtige Arbeit. Wer schon im Stress-Kreislauf steckt, kann sich nur selbst helfen und versuchen den Stress zu bewältigen und mit ihm umzugehen. Egal welche Position Sie in Ihrem Job besetzen, den Stress kann jeder treffen.

Unsere Tipps, damit es erst gar nicht erst zum Burnout kommt:

Die Gesundheit

Ein intaktes Immunsystem schützt nicht nur vor Krankheiten wie Schnupfen und Husten, sondern stärkt den Körper und seine Kräfte allgemein. Wer leicht angeschlagen ist, der ist auch ein leichteres Opfer für weiteren Kräfteverfall und Ermattung durch beruflichen Stress. Dies wiederum wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. So entsteht ein ewiger Kreislauf. Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung und genügend Schlaf sind Basis für einen fitten Körper. Schokolade und Co. sollten natürlich eine Ausnahme sein. Alkohol- und Zigarettenkonsum ist nicht nur langfristig schädlich für die Gesundheit, sondern wirkt sich auch direkt negativ auf den Umgang mit Stress aus.

Das Privatleben

Das Privatleben ist die Grundlage für ein stressfreies Leben. Familie und Freunde nehmen einen zentralen Punkt in Ihrem Leben ein und geben Ihnen Kraft. Probleme und Streits verursachen Stress. Wer schon privat unter Stress leidet, ist empfänglicher für berufsbedingten Stress und verfällt leicht in eine Depression. Alles scheint sich gegen einen zu wenden. Probleme im privaten Bereich sollten immer geklärt sein. Die Pflege von sozialen Kontakten und der Ausgleich durch Aktivitäten mit Freunden und Familie hilft Stress vorzubeugen, ihn abzubauen oder ihn sich einfach von der Seele zu reden und sich abzulenken.

Sport als Ausgleich

Sport als Ausgleich zur Arbeit und auch als Ausgleich zum Privatleben ist die gesündeste Art Stress abzubauen. Allein die Ernährung macht den Körper nicht zu 100% aktiv. Sport darf in einer gesunden und stressfreien Lebensweise nicht fehlen! Der Ausgleich zwischen Sport, Ernährung und Schlaf ist für die Rehabilitation des Körpers immens wichtig! Bleiben Sie nicht zu Hause! Und wenn Sie nicht in ein Fitnessstudio gehen möchten; ein Lauf im Park an der frischen Luft ist eine optimale Alternative.

Gutes Arbeitsklima

Fühlt man sich ausgegrenzt, bekommt keine Unterstützung von Kollegen oder Vorgesetzten und wird womöglich noch gemobbt, kann das die Nerven stark strapazieren. Es gibt leider kein Rezept wie man bei Arbeitskollegen gut ankommt, aber eine offene und lockere Art ist immer positiv und motivierend. Eine gute Zusammenarbeit ist auch sehr wichtig und schafft Bekanntschaften. Wer alles im Alleingang macht schottet sich ab. Auch wer Hilfe anbietet hinterlässt einen freundlichen Eindruck - das bedeutet nicht, dass Sie zu einem Ja-Sager mutieren sollen. Ihre Kollegen kennen Stresssituation ebenso gut wie Sie.

Zeit- und Projektmanagement

Ungeordnetes Arbeiten und auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen überfordert und stresst. Es gibt immer eine Arbeit die zuerst erledigt werden muss! Verabschieden Sie sich auch vom Multitasking! Die Arbeit nacheinander zu erledigen ist sehr viel effektiver. Sehen Sie nicht den Abschluss einer Arbeit als Ziel, sondern setzen Sie sich kleine Meilensteine, die Sie nach und nach abarbeiten. Das Erstellen von Zeitplänen und Listen, die Sie abhaken können, gibt Ihnen ein gutes Gefühl und zeigt Ihnen was Sie schon geschafft haben. Sind die Pläne gemacht, ist nur noch die Disziplin diese durchzuhalten an der Reihe, um Zeitdruck unter Kontrolle zu bringen. Und scheuen Sie sich nicht nach Hilfe zu fragen, wenn die Arbeit zu viel oder der Anspruch zu hoch ist. Ein großer Fehler ist häufig, dass man sich zu viel Arbeit auflädt. Entweder, weil man imponieren will, weil man nicht Nein sagen kann, oder weil man denkt dass man selbst die Arbeit am besten erledigen kann. Dies wiederum erzeugt innerlichen Stress und Hektik, die das Arbeiten erschweren. Delegieren Sie Arbeit und setzen Sie Prioritäten! Wie schon angemerkt sollten Sie Unterbrechungen vorbeugen, um die Arbeitszeit optimal nutzen zu können; das Einrichten von Sprechstunden, einem Anrufbeantworter und klare zeitliche Abgrenzungen für das Bearbeiten von Mails und anderen Terminen schafft Raum.

Pausen

Damit sind nicht nur Pausen während der Arbeit gemeint, sondern generelle Pausen von der Arbeit. Viele Menschen schaffen es nicht die Arbeit auf der Arbeit zu lassen. Sie sind im Gedanken am Arbeitsplatz und nehmen sogar Material mit nach Hause. Jeder braucht freie Tage, in denen er sich ganz auf sich selbst konzentrieren und Hobbys nachgehen kann. Das muss nicht bis zum Jahresurlaub warten. Auch zwischendurch ist Abwechslung und Entspannung unabdingbar. Der Jahresurlaub ist dann die langersehnte Erholungsphase.

Schaffen Sie einen Ausgleich zwischen Privatleben und Arbeitsleben, so macht die Arbeit und das Leben mehr Spaß!




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