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BAföG

BAföG

BAföG, ausgeschrieben das Bundesausbildungsförderungsgesetz, sorgt für Chancengleichheit im Bildungswesen von Schülern und Studenten. Die darin geregelte Unterstützung für Bedürftige soll den Lebensunterhalt und die Ausbildung mitfinanzieren. BAföG kann beim BAföG-amt bzw. Studentenwerk beantragt werden.

Studenten bekommen für die Dauer der Regelstudienzeit BAföG. Er ist zur Hälfte ein Zuschuss, welcher nicht zurückbezahlt werden muss, und zur anderen Hälfte ein zinsloses Darlehen. Dieses kann maximal 10.000 € betragen. Schüler bekommen einen Vollzuschuss.

Voraussetzungen für die Ausbildungsförderung sind:

  • die deutsche Staatsbürgerschaft oder eine Gleichstellung,
  • ein Lebensalter von unter 30 Jahren,
  • eine förderungsfähige Ausbildung,
  • noch keine abgeschlossene förderungsbedürftige Ausbildung,
  • kein Fachrichtungswechsel oder Abbruch.

Die Höhe des BAföG ist abhängig vom individuellen Bedarf, d.h. den eigenen Mitteln (auch der Familie) und der Art der Ausbildung. Zu den eigenen Mitteln gehören beispielsweise Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit, Bausparverträge oder Immobilienbesitz. Ohne Anrechnung darf der Auszubildende bis 5.200 €, der Ehepartner bis 1.800 € und jedes Kind 1.800 € ersparen.

Wenn der Schüler beispielsweise eine Berufsfachschule besucht, bekommt er 465 € falls er nicht mehr bei seinen Eltern wohnt. Sollte er dies tun, sind es nur noch 216 €. Er bekommt dann keinen Mietzuschlag. Die erste Rate der Rückzahlung des Darlehens muss 5 Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer erfolgen. Dann muss vierteljährlich mindestens 105 € zurückgeführt werden.

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