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Nebenjob

Ein Nebenjob bezeichnet einen Job, der neben einer anderen, oft hauptberuflichen Tätigkeit ausgeübt wird. Auch gehen beispielsweise Schüler oder Studenten neben der Schule / Hochschule einer Nebentätigkeit nach. Arbeitslose versuchen mit Hilfe von Nebenjobs wieder in den ersten Arbeitsmarkt einzutreten.

Anstatt der Bezeichnung Nebenjob begegnen wir ähnlichen Begriffen wie Aushilfsjobs, Minijob oder 400-Eurojobs, die im Prinzip einen Nebenjobs beschreiben, jedoch bei der Abrechnung oft unterschiedlich behandelt werden. Bei einer geringfügig entlohnten Beschäftigung, einem sogenannten 400-Euro-Job, darf beispielsweise der Arbeitnehmer nicht mehr als 400 Euro monatlich verdienen um nicht die Vorteile bei den Abzügen dieser Beschäftigungsart zu verlieren. Dies ist aber nur ein Durchschnittswert und wird schließlich aus der Beschäftigungsdauer und dem Gesamtverdienst berechnet. So liegt die Geringfügigkeitsgrenze bei 4.800 Euro im Jahr.

Im Gegenzug zum 400-Euro-Job spielt bei der Saisonbeschäftigung der Verdienst keine Rolle. Diese Tätigkeit wird auf maximal 50 Arbeitstage pro Jahr begrenzt und deshalb auch als geringfügig kurzfristige Beschäftigung bezeichnet. Dies können beispielsweise Ferienjobs für Schüler oder Studenten sein. Eine Saisonbeschäftigung ist von vornherein befristet und regelmäßig sozialversicherungsfrei.

Hausfrauen oder Elternteile üben einen Nebenjob oft aus, um das Familieneinkommen aufzubessern. Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich sind nicht selten sogar gezwungen einen Nebenjob auszuüben um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Arbeitnehmer sollten vor der Aufnahme einer Nebentätigkeit daran denken, dass diese gegenüber dem Hauptarbeitgeber womöglich anzeige- und genehmigungspflichtig ist. Ebenso sind die gesetzlichen Höchstarbeits- und Ruhezeiten bei Ausübung des Nebenjobs zu beachten.




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