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Mutterschutz

Der Mutterschutz ist im Mutterschutzgesetz verankert. Das Mutterschutzgesetz regelt die Arbeitsplatzgestaltung, den Kündigungsschutz, die Weiterzahlung des Lohns während des Beschäftigungsverbotes sowie das Mutterschaftsgeld. Der Mutterschutz gilt für alle (werdenden) Mütter, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. Dies umfasst auch Frauen mit einem sozialversicherungsfreien Arbeitsverhältnis. Die Staatsangehörigkeit und der Familienstand sind nicht relevant. Der Arbeitsplatz muss allerdings in Deutschland sein.

Das Mutterschutzgesetz findet keine Anwendung für Selbständige, Organmitglieder, Geschäftsführerinnen juristischer Personen/Gesellschafter, Hausfrauen und Adoptivmüttern. Eine Besonderheit bilden Beamtinnen und Soldatinnen.

Wenn ein befristeter Arbeitsvertrag besteht, endet dieser mit Ablauf der darin vereinbarten Zeit bzw. mit Erreichung des Zweckes. Dies kann auch während der Schwangerschaft bzw. der Elternzeit der Fall sein. Ein Ausbildungsverhältnis ist hier ähnlich wie ein befristeter Arbeitsvertrag. Die Auszubildende kann aber vor der Abschlussprüfung eine Verlängerung beantragen.

Der Mutterschutz umfasst den Zeitraum von 6 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin und 8 Wochen nach dem Tag der Geburt. Die Aufgabe des Mutterschutzes ist es, Mutter und Kind vor Gefährdungen der Gesundheit sowie vor Überforderungen am Arbeitsplatz zu schützen. Außerdem soll der gesetzliche Schutz vor finanziellen Einbußen und dem Verlust des Arbeitsplatzes während der Schwangerschaft bewahren.

Während der Mutterschutzfristen besteht ein besonderer Kündigungsschutz und somit ein weitreichendes Kündigungsverbot für den Arbeitgeber. Eine Ausnahme vom Kündigungsverbot kann bei besonderen Gründen gemacht werden. Hier zählt beispielsweise die Insolvenz des Unternehmens. Der Grund darf jedoch nicht mit der Schwangerschaft in Verbindung stehen.

Sobald die Schwangerschaft offenkundig wird, muss dem Arbeitgeber der mutmaßliche Tag der Entbindung bekannt gegeben werden. Unterbleibt dies, gelten die Schutzfristen bis zur Bekanntgabe nicht. Das Unternehmen darf dabei keinen Dritten über die Schwangerschaft unterrichten.

Bei einer Bewerbung während der Schwangerschaft muss die Bewerberin keine Auskunft über die bestehende Schwangerschaft geben. Dies gilt ebenfalls bei Nachfragen.




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