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Kur

Die Kur oder Heilbehandlung dient zur Vor- und Nachsorge. Sie wird auch als medizinische Rehabilitation bezeichnet und stets von Ärzten überwacht. Der behandelnde Arzt kann eine Kur vorsehen, wenn bspw. chronische Krankheiten vorliegen, Kinder krankheitsanfällig sind oder ältere Menschen die Pflegebedürftigkeit überwinden wollen. Kuren finden an Kurorten oder in Heilbädern in Kurkliniken oder Rehakliniken statt und können auch als Mutter Kind Kur durchgeführt werden.

Ziel einer Kur ist es, das Immunsystem wieder zu aktivieren und das psychologische Befinden durch den Wechsel von Ort und Klima zu verbessern. Neudeutsch könnte man von Wellness für Körper und Seele sprechen. Durch eine Bewegungstherapie können z.B. Muskeln bzw. der Körper gestärkt oder der Umgang mit einer Krankheit vertiefend erlernt werden.

In der Gesetzgebung ist der Begriff Kur nicht anerkannt. In diesem werden die Begriffe

  • Ambulante Vorsorgeleistung,
  • Ambulante Rehabilitation,
  • bzw. stationäre Rehabilitationsmaßnahme verwendet.

Die Kur soll einer langfristigen Arbeitsunfähigkeit entgegenwirken. Während einer Kur kann der Arbeitnehmer eine Entgeltfortzahlung für die Dauer von maximal 6 Wochen erhalten. Die Lohnfortzahlung ist jedoch von der Vorerkrankung und evtl. vorherigen Ausfällen abhängig. In der Regel übernimmt der Sozialleistungsträger die vollen Kosten einer Kur.

Der Arbeitnehmer ist verpflichtet dem Arbeitgeber rechtzeitig zu benachrichtigen, wann und wie lange eine Kur angetreten wird. Außerdem muss er eine Bescheinigung über die Bewilligung der Kur vorlegen. Der Arbeitgeber kann dem Beschäftigten eine steuerfreie Unterstützung zahlen. Diese muss jedoch gerechtfertigt sein, wie beispielsweise bei einem Unglücksfall. Außerdem darf sie 600 € je Kalenderjahr nicht überschreiten.




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