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Krankenversicherung

Die Krankenkassen haben als Teil des Gesundheitssystem und der Sozialversicherung die Aufgabe, die Bevölkerung gegen das Risiko Krankheit abzusichern. Eine Krankenversicherung übernimmt beispielsweise die Kosten einer ambulanten Behandlung, zahlt Mutterschaftsgeld während der Dauer des Mutterschutzes und erbringt Präventionsleitungen zur Verhütung von Krankheiten. Krankenkassen sind die Träger der Krankenversicherung und somit wesentlicher Teil der sozialen Sicherung in Deutschland.

Man unterscheidet zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV). In der gesetzlichen Krankenversicherung finden sich die nachfolgenden Krankenkassenarten:

  • Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK),
  • Betriebskrankenkassen (BKK),
  • Innungskrankenkassen (IKK),
  • Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK),
  • knappschaftliche Krankenversicherung (Knappschaft),
  • Ersatzkassen.

Durch Fusionen hat sich die Anzahl der gesetzlichen Krankenkassen im Laufe der Zeit deutlich verringert. Die Mehrzahl der Krankenkassen sind weiterhin Betriebskrankenkassen, die heute in vielen Fällen auch für Betriebsfremde geöffnet sind.

Private Krankenversicherung Vergleich

Im Rahmen der Gesundheitsreform gelten seit dem 01.01.2009 für gesetzliche Krankenkassen einheitliche Beitragssätze. Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung berechnet sich nach dem Bruttoeinkommen, das auf die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze begrenzt wird. Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen sich zwar grundsätzlich den Beitrag, der Arbeitnehmer zahlt allerdings noch einen Zuschlag von 0,9%. Darüber hinaus können gesetzliche Krankenkassen in bestimmten Fällen einen Zusatzbeitrag von ihren Versicherten verlangen.

In die private Krankenversicherung können Arbeitnehmer nur dann wechseln, wenn ihr Entgelt die Jahresarbeitsgrenze (JAEG) des letzten Jahres und des Folgejahres überschreitet. Seit dem 01.01.2003 wird differenziert nach der allgemeinem und der besonderen JAEG. Letztere gilt für Arbeitnehmer, die am 31.12.2002 wegen dem Überschreiten der JAEG des Jahres 2002 bereits versicherungsfrei und in einer privaten Krankenversicherung versichert waren. In 2015 liegt die allgemeine JAEG bei 54.900,- Euro, die besondere JAEG beträgt 49.500,- Euro. In 2014 lag die allgemeine JAEG bei 53.550,- Euro, die besondere JAEG betrug 48.600,- Euro. Bei Überschreiten werden Arbeitnehmer erst einmal versicherungsfrei, sind also nicht mehr Pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ein Wechsel in die private Krankenversicherung kann bessere Leistungen bei geringerem Beitrag bedeuten, da sich die Beiträge der privaten Krankenversicherung z.B. am Alter und dem Gesundheitszustand des Versicherten orientieren. Auch für die private Krankenversicherung zahlt der Arbeitgeber einen Beitragsanteil in halber Höhe des Gesamtbeitrages, begrenzt auf einen Höchstzuschuss.




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