Unsere Partnerportale:   wikifinanzen |  wikiimmobilie |  wikioutlets
Gehaltsrechner

Kinderfreibetrag

Gemäß dem Steuerrecht wird Eltern ein bestimmter Betrag gestellt, der nicht versteuert werden muss, da er für den Bedarf eines Kindes gesehen ist. Jedes Kind hat einen Mindestbedarf. Der Kinderfreibetrag beinhaltet auch Freibeträge für die Bildung, die Erziehung und den Unterhalt eines Kindes. Jährlich beläuft sich die Summe des Kinderfreibetrags auf rund 7008 € für Eltern. Pro Kind steigt der Kinderfreibetrag. Bei getrennt veranlagten Eltern teilt sich der Freibetrag gleichmäßig auf. So werden pro Elternteil dann bei der Berechnung der Lohnsteuer 3504 € nicht berücksichtigt.

Damit der Kinderfreibetrag anerkannt wird, muss das Kind leibliches Kind, Pflegekind oder Adoptivkind sein. Bis 18 Jahre wird jedes Kind einbezogen. Bei Behinderung von mindestens 50% (wenn diese vor dem 25. Lebensjahr eingetreten ist) gilt dauerhafte Berücksichtigung. Ansonsten gilt ab der Volljährigkeit, dass das Kind entweder Arbeit suchend gemeldet ist, oder eine Ausbildung, ein Studium, ein Freiwilligenjahr oder den Zivildienst ableistet.

Der Anspruch auf den Kinderfreibetrag besteht ab dem Monat der Geburt eines Kindes und endet, wenn auch die Zahlung des Kindergeldes ablaufen würde. Wenn sich die Auszahlung des Kindergeldes nämlich als günstiger für die Familie erweist, fällt der Kinderfreibetrag weg, und die monatliche Zahlung des Kindergeldes tritt als steuerliche Entlastung an einen Elternteil ein. Ab einem Jahreseinkommen von ca. 63.500 € ist die Entlastung durch den Kinderfreibetrag höher als durch das Kindergeld. Dazu wird die so genannte Günstigerprüfung durchgeführt, die zeigt, welche der beiden Möglichkeiten eine höhere Steuerersparnis bedeutet.

Unabhängig davon, wo ein Kind gemeldet ist, wird es mit 0,5 (ein halbes Kind) in die Lohnsteuerkarte beider Eltern eingetragen. Besitzen die Eltern jedoch die Steuerklasse III oder IV, wird ein komplettes Kind (1,0) in der Lohnsteuerkarte vermerkt. Ebenso wird verfahren, wenn ein Elternteil vor 2010 verstorben ist, oder das Kind von einem Partner adoptiert wurde. Eine Übertragung des Freibetrags auf nur eine Steuerkarte ist in Ausnahmefällen möglich. Der Tod eines Elternteils, der Umzug ins Ausland, das alleinige Sorgerecht oder bei unbekanntem Erzeuger kann der Kinderfreibetrag auf eine Lohnsteuerkarte übertragen werden. Auch wenn ein Elternteil seiner Unterhaltspflicht nur mit weniger als 75% nachkommt, oder wenn das Kind bei einem Elternteil allein gemeldet ist.




Gehaltsrechner

Berechnen Sie mit dem
Gehaltsrechner kostenlos Ihr Netto!