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Freibetrag

Der Begriff Freibetrag kommt aus dem Steuerrecht. Es ist ein Betrag, der das zu versteuernde Einkommen mindert. Das Gegenstück zum Freibetrag ist der Hinzurechnungsbetrag. Der Lohnsteuerabzug als Vorauszahlung auf die Einkommensteuer kann durch die Eintragung steuerlicher Abzugsbeträge als Steuerfreibetrag gemindert werden, um so bereits über die Lohn- und Gehaltsabrechnung möglichst nahe an die tatsächlich zu entrichtenden Einkommensteuer zu gelangen.

Die Zuständigkeit für die Eintragung eines Steuerfreibetrages auf der Lohnsteuerkarte liegt beim Finanzamt. Für die Eintragung eines Steuerfreibetrages ist eine Antragsstellung erforderlich. Als zu berücksichtigende Aufwendungen des Arbeitnehmers kommen gemäß § 39a Einkommensteuergesetz u.a. in Betracht:

  1. Werbungskosten, die bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit anfallen, soweit sie den Arbeitnehmer-Pauschbetrag oder bei Versorgungsbezügen den Pauschbetrag übersteigen,
  2. verschiedene Sonderausgaben,
  3. bestimmte außergewöhnliche Belastungen,
  4. Pauschbeträge für behinderte Menschen und Hinterbliebene,
  5. Freibeträge für jedes Kind, für das kein Anspruch auf Kindergeld besteht. Soweit für diese Kinder Kinderfreibeträge auf der Lohnsteuerkarte eingetragen worden sind, wird die eingetragene Zahl der Kinderfreibeträge entsprechend vermindert,
  6. ein Betrag für ein zweites oder weiteres Dienstverhältnis,
  7. der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende bei Verwitweten, die nicht der Steuerklasse II angehören.

Für die Aufwendungen für das sächliche Existenzminimum eines Kindes (Kinderfreibetrag) sowie für die Betreuung und Erziehung bzw. die Ausbildung eines Kindes wird bei der Veranlagung der Eltern zur Einkommensteuer ebenfalls ein Freibetrag vom Einkommen der Eltern abgezogen.




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