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Berufsunfähigkeitsrente

Vor dem 31. Dezember 2000 war die Berufsunfähigkeitsrente eine Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung. Seit dem 01. Januar 2001 gibt es diese nicht mehr und sie wurde durch die eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung ersetzt.

Diese Rente wird nun bis zur Beendigung des 65. Lebensjahres gezahlt und regelmäßig jeweils für 3 Jahre neu gewährt. Die Gewährung unterliegt folgenden Voraussetzungen:

  • die Wartezeit beträgt 60 Monate (während der oftmals hohe Kosten für Verhandlungen anfallen),
  • es muss eine Berufsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes vorliegen,
  • mindestens 36 Monate wurde in die Rentenversicherung eingezahlt, oder die Berufsunfähigkeit ist auf einen Arbeitsunfall zurückzuführen.

Eine schwere Krankheit allein löst allerdings nicht gleich einen Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente aus. Ausschlaggebend sind vor allem deren Folgen.

Heutzutage wird jeder 4. Arbeitnehmer in Deutschland berufsunfähig. Eine Berufsunfähigkeit ist dann gegeben, wenn die Erwerbsfähigkeit weniger als 50% eines vergleichbaren Arbeitnehmers beträgt. Bestand bereits vor dem 31. Dezember 2000 ein Anspruch auf die Berufsunfähigkeitsrente, besteht dieser auch weiterhin bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres.

Vor der Gewährung der Berufsunfähigkeitsrente wurde immer auf einen Verweisberuf hingewiesen. Dieser sollte dem eigentlichen Beruf ähnlich sein, stand jedoch auf einer niedrigeren Stufe. Hatte der Rentenantragssteller diese Tätigkeit aufgenommen, unterlag er dem Berufsschutz. Diesen gibt es nun nicht mehr.

Als teilweise erwerbsgemindert werden Arbeitnehmer eingestuft, wenn sie wegen einer Krankheit oder Behinderung auf eine nicht absehbare Zeit nicht mehr arbeiten können. Ihm ist es nicht mehr möglich weniger als 6 Stunden unter normalen Bedingungen zu arbeiten.




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