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Altersrente

Die gesetzliche Rentenversicherung bietet Mitgliedern als Rentenleistung verschiedene Arten der Unterstützung im Alter an. Das sechste Sozialgesetzbuch (SGB VI) regelt alle Grundsätze zur gesetzlichen Rentenversicherung.

Es gibt verschiedene Arten der Altersrente. Um sie zu erhalten müssen besondere Voraussetzungen gegeben sein. Eine Mindestversicherungszeit von mehreren Jahren ist hierbei immer grundlegend. Diese Wartezeit bedeutet einen Zeitraum, in dem Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt werden. So bemisst sich die Höhe der Rente an den Beiträgen die während der Erwerbstätigkeit geleistet wurden. Wer früher Rentenzahlungen in Anspruch nehmen will, muss mit Rentenminderung rechnen. Diese kann aber durch zusätzliche Zahlung von Beiträgen ausgeglichen werden. Wer erst nach der Regelaltersgrenze in Rente geht, stockt mit jedem Monat weiterer beitragspflichtiger Arbeit seinen monatlichen Rentensatz um 0,5% auf.

In den letzten Jahren hat sich in Sachen Rente viel getan. So wurden alle Altersgrenzen angehoben. Eine vorzeitige Inanspruchnahme der Rente ist immer mit Abzügen verbunden.

Regelaltersrente

Gesetzlich Versicherte, die vor 1949 geboren sind, erhalten mit 65 Jahren Rente. Für in 1949 bis einschließlich in 1963 Geborene verschiebt sich die Altersgrenze stufenweise von 65 bis 67 Jahre. Mit Vollendung des 67. Lebensjahres kann jeder Bürger in die Rente gehen. Hier spricht man von der Regelaltersrente. Die Mindestversicherungszeit beträgt fünf Jahre. Die Regelaltersrente kann nicht vorzeitig in Anspruch genommen werden.

Altersrente für langjährig Versicherte

Mit Vollendung des 65. Lebensjahres und Erfüllung der 35 Jahre Wartezeit haben gesetzlich Versicherte, die vor 1949 geboren sind, Anspruch auf Rentenleistung. Eine Vorzeitige Inanspruchnahme dieser Leistung ist bereits mit Vollendung des 63. Lebensjahres möglich, allerdings muss der Anspruchnehmer mit Abzügen rechnen. Dieser kann bis zu 14,4% betragen. Für Versicherte die nach 1949 geboren sind steigt die Altersgrenze stufenweise bis auf 67 Jahre.

Altersrente für besonders langjährig Versicherte

Nach 45 Jahren Beschäftigung, in denen Beiträge zur Rentenversicherung geleistet wurden, können Versicherte ohne Abschläge bereits mit 65 Jahren in die Rente gehen.

Altersrente für Schwerbehinderte

Schwerbehinderte Menschen können ab einem Alter von 60 Jahren und mit einem Behinderungsgrad von mindestens 50% nach 35 Jahren Wartezeit frühzeitig in die Rente gehen.

Altersrente aufgrund von Arbeitslosigkeit und Altersrente nach Altersteilzeitarbeit

Mit Abschlägen ist die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit ab Vollendung des 63. Lebensjahres möglich. Versicherte, die vor 1952 geboren sind und bis Ende 2003 einen Altersteilzeitvertrag abgeschlossen haben, können durch Vertrauensschutzregelungen mit 3,6% Abschlägen schon mit 60 Jahren in die Rente gehen. Die Regelungen dieser Altersrenten gelten nur noch für Personen, die vor 1952 geboren sind. Diese müssen bei Rentenbeginn, oder nach dem 58. Lebensjahr und 6 Monaten gesamt 52 Wochen arbeitslos gewesen sein, oder zwei Jahre Altersteilzeit ausgeübt haben. Die Wartezeit beträgt 15 Jahre.

Altersrente für Frauen

Mit Vollendung des 60. Lebensjahres können Frauen, sofern sie vor 1952 geboren sind, in die Rente gehen. Dafür muss eine Wartezeit von 15 Jahren, sowie eine zehnjährige Beitragszeit vorliegen.




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