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Arbeitsunfähigkeit

Eine Arbeitsunfähigkeit liegt immer dann vor, wenn der Arbeitnehmer aufgrund von Krankheit seine bisherige Tätigkeit nicht mehr oder nur unter der Gefahr der Verschlimmerung der Erkrankung ausführen kann. Bei der Einschätzung ist darauf abzustellen, welche Merkmale die ausgeführte Tätigkeit konkret prägen. Zudem liegt eine Arbeitsunfähigkeit eines Arbeitnehmer bereits dann vor, wenn absehbar ist, dass aus der Ausübung der zuletzt ausgeführten Tätigkeit abträgliche Folgen für die Gesundheit oder die Gesundung des Arbeitnehmers erwachsen können, die Arbeitsunfähigkeit unmittelbar hervorrufen. Da bei der Beurteilung auf die vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit ausgeübte Tätigkeit abgestellt wird, besteht die AU auch nach dem Ende eines Arbeitsverhältnis fort, wenn das Arbeitsverhältnis während der Arbeitsunfähigkeit endet.

Um die Arbeitsunfähigkeit abschließend beurteilen zu können hat der Arzt den Patienten nach der aktuell ausgeübten Tätigkeit und den damit verbundenen Anforderungen und Belastungen zu befragen. Zudem sind der körperliche, geistige und seelische Gesundheitszustand bei der Bewertung der Arbeitsunfähigkeit des Beschäftigten gleichermaßen zu berücksichtigen.

Eine Wiedereingliederungsmaßnahme führt den erkrankten Arbeitnehmer während der noch andauernden Arbeitsunfähigkeit stufenweisen an die bisherige Tätigkeit heran. Sie hat das Ziel der Wiederherstellung der vollen Arbeitsfähigkeit. Ggf. werden im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme der Arbeit bestimmte Belastungsobergrenzen, z.B. bei körperlicher Arbeit hinsichtlich der zu bewegenden Gewichte, festgelegt. Die Empfehlung zur stufenweisen Wiedereingliederung kann nur auf Grund ärztlicher Untersuchungen erfolgen. Für die schrittweisen Heranführung an die volle Arbeitsbelastung ist die Zustimmung des Arbeitgebers erforderlich.

Hat der Arbeitgeber begründete Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit seines Arbeitnehmers, so kann er von der Krankenkasse des Arbeitnehmers verlangen, dass diese eine gutachterliche Stellungnahme des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) einholt. Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit ergeben sich insbesondere in Fällen, in denen der Arbeitnehmer auffällig häufig oder auffällig häufig nur für kurze Dauer arbeitsunfähig krank ist oder der Beginn der Arbeitsunfähigkeit häufig auf einen Arbeitstag am Beginn oder am Ende einer Woche fällt oder die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen von einem Arzt ausgestellt wurde, der durch die Häufigkeit der von ihm ausgestellten Bescheinigungen auffällig geworden ist.

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